Idee für eine neue Art zu Wirtschaften
Die regionale Wirtschaftsgemeinschaft orientiert sich gleichermaßen an wirtschaftlichen wie an sozialen, ethischen und ökologischen Werten. Ökonomisches Handeln soll zum Beispiel die globale Gesamtsicht berücksichtigen, das soziale Miteinander fördern, Lernprozesse anstoßen und ökologisch sinnvoll sein. Von der Art zu Wirtschaften profitieren alle jetzigen und künftigen Menschen in Form von mehr Lebensqualität.
Die regionale Wirtschaftsgemeinschaft richtet sich an einer eher weiblichen Denkweise aus: Entscheidungen werden ausführlich begründet, um ihren Sinn klar zu machen. Von den Mitarbeiterinnen wird erwartet, dass sie mitdenken und Zweifel, die sie an getroffenen Entscheidungen haben, auch äußern. Das bedeutet, dass jede Mitarbeiterin mit verantwortlich ist für das, was sie tut. Keine kann sich darauf berufen, sie hätte es ja besser gewusst, aber sie hätte den Anweisungen Folge leisten müssen. Die Intelligenz jeder Einzelnen wird gebraucht, um zu möglichst zukunftsfähigen Produkten und Verfahrensweisen zu kommen. Die Entscheidungen werden von möglichst vielen Menschen mitgetragen, die Überlastung Einzelner wird vermieden. Dieses Prinzip der transparenten Begründung von Entscheidungen und der damit geteilten Verantwortung gilt nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern auch zwischen den Unternehmen und den (beteiligten) Bürgerinnen.