Die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft auf einen Blick
- Die Teilhabergemeinschaft ermöglicht Bürgern, Gemeinden und regionalen Investoren, anteiligen Besitz an regionalen nachhaltigkeitsorientierten Firmen, Anlagen und Instituten zu erwerben.
- Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind eine unverzichtbare Kernausrichtung der Teilhabergemeinschaft. Sie beteiligt sich ausschließlich an Unternehmen, die aktiv und stetig ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit anstreben. Durch Coaching und Reporting wird die Umsetzung sowohl gefördert wie auch gefordert.
- Anteile der Teilhabergemeinschaft gibt es mit und ohne Stimmrecht – maximal eine Stimme pro Anteilseigner. Die stimmberechtigten Anteilseigner tragen die Verantwortung für die Art des lokalen Wirtschaftens mit.
- Die Tauschgemeinschaft wickelt sowohl professionelle Leistungen wie Nachbarschaftshilfe mit einer eigenen Währung – dem Realo – ab.
- Anteilsscheine der Teilhabergemeinschaft können (in beliebiger Zahl) für den Kreditrahmen eines Tauschkontos hinterlegt werden. Für die Dauer der Hinterlegung dürfen sie nicht verkauft werden.
- Realos entstehen immer nur dann, wenn ein Mitglied von seinem Kreditrahmen Gebrauch macht, um eine Leistung zu bezahlen. Damit geht sie/er ins "Gesunde Soll", da der Kredit zinsfrei ist und durch den Wert der hinterlegten Anteilsscheine gedeckt ist.
- Somit ist der Realo gleichzeitig ein wert-gedecktes Geld (Vollgeld) und ein spontanes Geld (Jetzt-Geld), da es von den Nutzern selbst nach Bedarf erschaffen und aufgelöst wird. Eine zentrale Steuerung der Geldmenge entfällt.
- Anteile können mit Euros oder Realos gekauft werden; sie können zudem durch das Einbringen von Sachwerten oder durch Arbeitsleistung erworben werden.
- Bürger ohne Anteilsscheine können ein Realo-Konto ohne Kreditrahmen eröffnen. Sie können die Realos ausgeben, die sie durch eigene Leistung erwirtschaftet haben.